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Deutsches Institut für Psychotraumatologie -gegr. 1991 als erste Facheinrichtung für Psychotraumatologie- |
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Weiterbildung, Forschung, Kommunikation
Ein Projekt des Deutschen Institut für Psychotraumatologie (DIPT) Köln e.V. in Zusammenarbeit mit dem
Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln Direktor: Prof. Dr. Gottfried Fischer
Vorstand und Weiterbildungsausschuß DAPT:
Dr. Monika Becker-Fischer, Dr. Luise Reddemann, Prof. Dr. Gottfried Fischer
Bankverbindung DAPT:
Dresdner Bank Overath, Knt. Nr. 516678001 BLZ 37080040
Deutsche Akademie für Psychotraumatologie, Springen 26, D 53804 Much - Mitglied im DPWV (NRW)
Mitgliedschaft bei der Deutschen Akademie für Psychotraumatologie
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Sie haben das Weiterbildungsangebot in Psychotraumatologie und Traumatherapie in Köln und Bielefeld wahrgenommen oder befinden sich noch in dieser Weiterbildung. Einige von Ihnen haben bereits das Zertifikat „Fachpsychotherapeut für Psychotraumatologie“ bzw. „Fachberater für Psychotraumatologie“ erhalten, das wir nach den Richtlinien der Deutschen Akademie für Psychotraumatologie vergeben. Wir halten es nun für sinnvoll, der DAPT eine festere Organisation zu geben und möchten Sie einladen, Mitglied der DAPT zu werden.
Die DAPT ist ein Projekt des Deutschen Instituts für Psychotraumatologie, das von seiner rechtlichen Struktur her ein eingetragener, als gemeinnützig anerkannter Verein ist. Die Geschäftsordnung der DAPT sieht vor, die Fort- und Weiterbildung in Traumatherapie auf einer psychodynamischen Grundlage zu fördern und zu vertiefen. Wir möchten Sie bitten, uns durch Ihre Mitgliedschaft zu unterstützen. Natürlich sind auch verhaltenstherapeutisch oder humanistisch orientierte Kolleginnen und Kollegen willkommen. Aktueller Literaturhinweis: G. Fischer, L. Reddemann, R. Barwinski-Fäh, R. Bering (2003) Traumaadaptierte tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie. Definition und Leitlinien. In: Psychotherapeut 3 – 48 199-209
Wie Ihnen bekannt ist, hat die Traumatherapie auch in Deutschland in jüngster Zeit große Fortschritte gemacht. Viele psychotherapeutische, psychologische, pädagogische und ärztliche Kolleginnen und Kollegen haben freiwillig die Mühe auf sich genommen, sich systematisch in diesem neuen Schwerpunkt weiterzubilden. Vieles wurde erreicht, vieles aber bleibt noch zu tun. So ist vor allem im Bereich der tiefenpsychologisch fundierten und analytischen Psychotherapie eine große Zurückhaltung, tendenziell sogar Behinderung dieser neuen Behandlungsmethoden zu beobachten. Die DAPT bemüht sich, zusammen mit anderen wissenschaftlichen Fachgesellschaften, wie etwa der DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie), Traumatherapie zu einem selbstverständlichen Bestandteil der psychosozialen Versorgung unserer Bevölkerung zu machen. Wir streben Traumatherapie als schulenübergreifenden Bestandteil von Psychotherapie und psychosozialer Beratung an. Schwerpunkt der DAPT ist neben der Förderung wissenschaftlicher Forschung die systematische Weiterentwicklung der klinischen Praxis und Reflexion unserer Praxiserfahrungen. Hier ist noch viel zu tun. Es liegen ermutigende Erfahrungen aus vielen Praxisfeldern vor. Aber besonders im Bereich schwerer chronischer Traumatisierung von Patientengruppen, die traditionell in psychosomatischen und/oder psychiatrischen Einrichtungen behandelt werden, muss unsere Arbeit intensiviert werden. Eine Verbindung von praxisnaher Forschung und intensivem klinischem Austausch ist ein erfolgversprechender Weg.
Wie kann das erreicht werden?
Die DAPT wird gezielt Trainings und Workshops anbieten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, um hier die Traumatherapie stärker verankern zu können. Mitglieder erhalten vergünstigte Teilnahmegebühren. Im nächsten Jahr planen wir ein Symposium aus Anlass des 60. Geburtstags von Luise Reddemann und Gottfried Fischer und des 55. von Monika Becker-Fischer.
Wissenschaftlicher Austausch Die Thieme-Zeitschrift „Psychotraumatologie“ wurde zwischenzeitlich eingestellt. Seit März gibt es jedoch die neue (Papier-)Zeitschrift ZPPM (Zeitschrift für Psychotraumatologie und Psychologische Medizin) beim Asanger-Verlag, Heidelberg. Abo-Preis 59 €. Ein „Probeabonnement“ erhalten Sie über www.asanger.de/zppm. Wir werden ein Informationsforum der DAPT einrichten. Bei genügend hoher Abonnentenzahl wird mit dem Verlag über preisliche Vergünstigungen für DAPT-Mitglieder verhandelt. Bitte unterstützen Sie durch Ihr Abonnement den Start der neuen Zeitschrift, der einzigen im deutschsprachigen Raum, die sich systematisch mit unserem Thema befasst.
Praxisnahe Forschung. Für KÖDOPS (Kölner Dokumentationssystem für Psychotherapie und Traumabehandlung) liegt inzwischen die Softwareversion vor. Fortlaufende Informationen erhalten Sie über www.koedops.de. Die DAPT strebt eine möglichst umfassende Falldokumentation und -sammlung aus der klinischen Praxis an. DAPT-Mitglieder, die sich daran beteiligen, erhalten die verschiedenen Versionen der KÖDOPS-Software zu einem reduzierten Preis.
Liste von TraumatherapeutInnen. Für regionale und überregionale Vermittlung von qualifizierten TraumatherapeutInnen wird die DAPT ein internes Info-System im Internet einrichten.
Ernennung von Dozenten, Supervisorinnen/Supervisoren und Lehrtherapeuten der DAPT. Angebote in „trainers training“
Um die Infrastruktur der DAPT gewährleisten zu können, erheben wir einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von € 89,00.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Deutsche Institut für Psychotraumatologie. Telefonisch über: 02245-9194-0 (morgens zwischen 10.00 und 12.00), per Fax über die Nummer 02245-9194-10 oder per e-mail über DIPT@psychotraumatologie.de. Bitte geben Sie Namen, Adresse und möglichst (!!) Ihre e-mail- Adresse an. Mitglied werden können ärztliche und psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Angehörige psychosozialer Berufe im Rahmen der Weiterbildung zum Fachtherapeuten/berater für Psychotraumatologie.Wenn Sie inhaltliche Fragen haben, können Sie sich gerne auch an uns einzeln wenden, möglichst per e-mail.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Dr. Monika Becker-Fischer DP, PP, Psychoanalytikerin (DPV, IPV, DGPT)
e-mail: Befi@psychotraumatologie.de
Dr. med. Luise Reddemann, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, Nervenärztin, Psychoanalytikerin (DGPT, DPG)
e-mail:L.Reddemann@t-online.de
Gottfried Fischer, DP, PP, Psychoanalytiker (DPV, IPV, DGPT)
e-mail: Gottfried.Fischer@uni-koeln.de