Deutsches Institut für Psychotraumatologie
-gegr. 1991 als erste Facheinrichtung für Psychotraumatologie-
Deutsches Institut für Psychotraumatologie DIPT e.V.
Willkommen beim DIPT e.V.
gegr. 1991 als erste Facheinrichtung der Psychotraumatologie



Deutsches Institut für Psychotraumatologie
Springen 26
53804 Much
Tel.: 0224591940
Fax: 02245919410
Email: info@psychotraumatologie.de
Bankverbindung:
Dresdner Bank, Overath
Kontonummer 0516678000
Bankleitzahl 37080040
Steuernummer: 220/5939/0506
SWIFT: DRESDEFF370
IBAN: DE60 37080040 0516678000
Die Forschungsleitung des DIPT e.V. liegt bei Prof. Dr. Gottfried Fischer




DIPT
1991 als gemeinnütziger Verein gegründet, ist das Deutsche Institut für Psychotraumatologie (DIPT) eine der ersten wissenschaftlich-therapeutischen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland, die sich programmatisch der Erforschung, Therapie und Prävention psychotraumatischer Störungen gewidmet hat. Es steht in enger Kooperation mit dem Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie (IKPP) der Universität zu Köln.
Informationen über Entstehung und Geschichte des DIPT
Es wurde als ein Zusammenschluss von Psychologen, Ärzten, Juristen und an der Psychotraumatologie interessierten Angehörigen anderer Berufsgruppen gegründet. Zunächst war es in Freiburg tätig, ab 1995 in Köln und arbeitet seitdem in enger Kooperation mit dem Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln (Direktor: Prof. Dr. Gottfried Fischer). Seit seiner Gründung widmet sich das DIPT programmatisch der Erforschung, Therapie und Prävention psychotraumatischer Störungen. Das Institut hat in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen bahnbrechende Forschungsprojekte zur Psychotraumatologie durchgeführt und auf der Basis dieser Forschungsergebnisse die Traumatherapie fortentwickelt. Dazu gehört das Projekt "Sexuelle Übergriffe in Psychotherapie und Psychiatrie" in den Jahren 1992 bis 94 unter Leitung der derzeitigen Vorsitzenden des DIPT, Frau Dr. Monika Becker-Fischer. Der Forschungsbericht wurde im Jahre 1995 veröffentlicht (Becker-Fischer & Fischer) und hat zu dem im Jahre 1996 vom Bundestag verabschiedeten Gesetz beigetragen, das sexuellen Mißbrauch in der Psychotherapie strafrechtlich sanktioniert. Die therapeutischen Konsequenzen für die Spezielle Psychotraumatologie sexueller Übergriffe in Psychotherapie und Psychiatrie sind in Becker-Fischer & Fischer (1996) entwickelt. Dieses Programm einer praxisnahen klinischen Forschung hat das DIPT in der Folgezeit in weiteren Bereichen der Speziellen Psychotraumatologie realisiert, so in der Erforschung der psychischen Situation von Gewaltopfern in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium und dem Landesversorgungsamt NRW im Kölner Opferhilfe-Modellprojekt (KOM, Ergebnisse in Fischer et al. 1998). Die Ergebnisse des KOM-Projekts und der Erfolg von Schulungen der beteiligten Berufsgruppen wie Polizei und Versorgungsamt führten im November 1998 zu dem Landtagsbeschluss, das Modellprojekt in NRW landesweit auszudehnen. Die therapeutischen Konzepte des DIPT wurden in der kontrollierten Traumatherapiestudie TTG (Traumatherapie für Gewaltopfer) weiter ausgearbeitet. Hier zeigte sich, daß mit einer Kurzintervention von durchschnittlich 10 Sitzungen bei der Risikogruppe für Langzeitfolgen unter den Gewaltopfern die Symptomzahl zeitkonstant reduziert und in den Normalbereich verlagert werden kann (Fischer et al. 1999). Ähnliche Pilotstudien finden zur Zeit mit den Opfern des Zugunglücks in Eschede in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG, mit der Bundeswehr im Hinblick auf die Prävention militärischer Traumatisierung und mit der R+V-Versicherung in der bundesweiten Akutintervention bei Opfern von Banküberfällen statt. Auch in diesen Bereichen arbeitet das DIPT daran, traditionelle Konzepte wie das "Debriefing" weiter zu entwickeln, damit eine wirksame Trauma-Prävention geleistet werden kann (was mit diesem Konzept zur Zeit nicht möglich ist). Seit 1996 betreibt das DIPT die Beratungsstelle für Gewalt- und Unfallopfer in Köln und weitere teils stationäre, teils ambulante Einrichtungen in NRW und Rheinland-Pfalz. Eine Übersicht über Psychotraumatologie als eigenständige Disziplin und ihre wichtigsten Entwicklungslinien und -prinzipien findet sich im "Lehrbuch der Psychotraumatologie" (Fischer & Riedesser 1998). Grundlagen der psychotraumatologischen Begutachtung sind ausgeführt bei v. Hinckeldey & Fischer (2000). Das Traumatherapeutische Konzept ist dargestellt in MPTT (Mehrdimensionale Psychodynamische Traumatherapie).

Womit wir uns befassen
Möglichkeiten von Selbsthilfe, Beratung, Therapie und Rehabilitation bei psychischer Traumatisierung.

Wer ist davon betroffen?
Häufig betroffen sind Opfer von Kriminalität und schweren Unfällen. Weitere Ereignisse, die Traumafolgen nach sich ziehen können, sind Naturkatastrophen, lebensbedrohliche Erkrankungen und anderen schwere persönliche Schicksalsschläge. Wenn Sie sich für Möglichkeiten der Selbsthilfe interessieren, finden Sie hier Informationen.